Angststörungen sind die häufigste Gruppe psychischer Erkrankungen bei Erwachsenen — nach Zahlen des Robert Koch-Instituts liegt die Zwölf-Monats-Prävalenz bei rund 15 Prozent. Dazu zählen die Panikstörung, die generalisierte Angststörung, die soziale Angststörung und spezifische Phobien.
Allen gemeinsam ist ein Mechanismus: Vermeidung verschafft kurzfristig Erleichterung und hält die Angst langfristig aufrecht. Weil die befürchtete Katastrophe ausbleibt, schreibt das Gehirn dies dem Vermeiden zu — und die Angst bleibt unwidersprochen. Genau an dieser Stelle setzt die Verhaltenstherapie an.
Die Behandlung findet im Videogespräch statt. Expositionsübungen bereiten wir gemeinsam vor; durchgeführt werden sie in Ihrem Alltag, teils mit telefonischer Begleitung. Wo ein Präsenzsetting fachlich klar besser geeignet wäre, sage ich Ihnen das offen und unterstütze Sie bei der Suche vor Ort.