Weitere Qualifikationen
- Fachkunde Verhaltenstherapie
- Zusatzqualifikation Gruppentherapie (MUNIP)
- Zusatzqualifikation Übende und Suggestive Verfahren (MUNIP)
- Mitglied der Psychotherapeutenkammer Bayern, Mitgliedsnummer ⟨ Nummer ergänzen ⟩
Über mich
M. Sc. Klinische Psychologie · Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

Ich bin Psychologische Psychotherapeutin mit Fachkunde Verhaltenstherapie und einer besonderen Leidenschaft für das Thema Schlaf. Seit 2018 begleite ich Menschen in unterschiedlichen klinischen Settings — ambulant, tagesklinisch und stationär — und habe mich dabei zunehmend auf die Behandlung von Schlafstörungen spezialisiert.
Mein Weg begann in Wien, wo ich mein Psychologiestudium (B.Sc. und M.Sc.) absolvierte und mehrere Jahre wissenschaftlich am Institut für Bewusstseins- und Traumforschung tätig war. Dort forschte ich zu Schlaf, Traum, luzidem Träumen und Chronobiologie — ein Fundament, das meine therapeutische Arbeit bis heute prägt.
In München habe ich anschließend die Psychotherapieausbildung mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie am Institut MUNIP abgeschlossen — meine Approbation habe ich 2026 erhalten. Parallel dazu sammelte ich breite klinische Erfahrung in der Behandlung von Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Zwangsstörungen, Traumafolgestörungen, Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie und Suchterkrankungen.
Besonders prägend war zudem meine Arbeit im Bereich chronischer Schmerzen — unter anderem in der Tagesklinik des Algesiologikum München und im Kopfschmerzzentrum der LMU München. Dort zeigte sich immer wieder, wie eng Schlaf, Stress und Schmerz miteinander verwoben sind; diese Erfahrung hat mir ein feines Gespür für komplexe, körperlich-psychische Wechselwirkungen gegeben.
Ich lebe überwiegend in München. Ausgleich finde ich in Yoga und Pilates, beim Wandern und bei Hörbüchern; hin und wieder male oder stricke ich. Zeit mit Freundinnen und Freunden ist mir wichtig — und ich probiere gerne neue Restaurants aus.
Qualifikation
Die Approbation ist eine staatliche Zulassung zur Ausübung von Heilkunde. Sie unterscheidet psychotherapeutische Behandlung von Coaching und Beratung — und ist die Voraussetzung dafür, dass private Krankenversicherungen und die Beihilfe eine Behandlung erstatten können.
Schwerpunkt dieser Praxis sind Schlafstörungen und Angst. In Kliniken und Ambulanzen habe ich darüber hinaus mit Depressionen, Zwangsstörungen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Traumafolgestörungen, Schizophrenie, Suchterkrankungen, Burnout und chronischen Schmerzen gearbeitet — tagesklinisch, stationär und ambulant.
Neben der Einzeltherapie habe ich über Jahre Gruppen geleitet: Skillstraining im DBT-Setting und eine Burnout-Gruppe an der Kirinus Tagesklinik, Psychoedukation zu Depression und Angst sowie den Aufbau einer Achtsamkeitsgruppe am Klinikum rechts der Isar, und psychoedukative Gruppen zu Schmerzbewältigung, Stressmanagement und Entspannung am Algesiologikum. Ein Gruppenangebot zum Thema Schlaf ist in Vorbereitung, steht aber noch nicht fest.
Forschung
Von 2018 bis 2021 war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bewusstseins- und Traumforschung in Wien. Meine Themen dort: Schlafstörungen, Schichtarbeit, Chronobiologie und Traum. Meine Masterarbeit habe ich über den Einfluss der Zeitumstellung auf Schlaf und Stimmung geschrieben.
Bemerkenswert daran ist vor allem, worum es in dieser Forschung ging: um die nicht-medikamentöse Behandlung von nicht erholsamem Schlaf — bei Schichtarbeitenden, bei Menschen mit Tagesschläfrigkeit. Genau das ist heute der Schwerpunkt dieser Praxis. Schlaf war für mich Forschungsgegenstand, bevor er Behandlungsschwerpunkt wurde.
Für die Behandlung heißt das etwas sehr Praktisches: Ich kann einschätzen, was die Studienlage zu einer Methode hergibt und was nicht. Bei einem Thema, um das sich so viele Ratschläge und Produkte ranken, ist das keine Nebensache.
Holzinger, B., Mayer, L., Levec, K., Munzinger, M.-M., & Klösch, G. (2019). Sleep coaching: non-pharmacological treatment of nonrestorative sleep in Austrian railway shift workers. Archives of Industrial Hygiene and Toxicology, 70(3), 186–193.
doi:10.2478/aiht-2019-70-3244Holzinger, B., Levec, K., Munzinger, M.-M., Mayer, L., & Klösch, G. (2019). Managing daytime sleepiness with the help of Sleep Coaching, a non-pharmacological treatment of non-restorative sleep. Sleep and Breathing, 24, 253–258.
doi:10.1007/s11325-019-01995-0Holzinger, B., & Mayer, L. (2020). Lucid Dreaming Brain Network based on Tholey’s 7 Klartraum criteria. Frontiers in Psychology, 11, 1885.
doi:10.3389/fpsyg.2020.01885Holzinger, B., Mayer, L., Barros, I., Nierwetberg, F., & Klösch, G. (2020). The Dreamland: Validation of a structured dream diary. Frontiers in Psychology, 11, 585702.
doi:10.3389/fpsyg.2020.585702Holzinger, B., Mayer, L., Nierwetberg, F., & Klösch, G. (2021). COVID-19 Lockdown — Are Austrians finally able to compensate their Sleep Debt?. Sleep Medicine: X, 3, 100032.
doi:10.1016/j.sleepx.2021.100032Holzinger, B., & Mayer, L. (2020). Sleep Paralysis. In: Pagel, J. F. (Hrsg.), Parasomnia Dreaming. New York: Nova Medicine and Health, S. 73–110.
Arbeitsweise
Sie sollen jederzeit verstehen, warum wir tun, was wir tun. Ich erkläre die Modelle hinter der Behandlung, lege den Fahrplan offen und bespreche Änderungen, statt sie einfach vorzunehmen.
Wir schauen nicht nur auf das, was gerade nicht funktioniert. Was Sie bereits können und was Ihnen bisher geholfen hat, ist Teil der Behandlung — nicht nur das Problem.
Verhaltenstherapie ist Arbeit zwischen den Sitzungen. Sie bekommen Aufgaben, die zu Ihrem Alltag passen, und wir werten gemeinsam aus, was dabei herausgekommen ist.
Wenn ich nicht die Richtige bin — weil ein anderes Setting, eine ärztliche Abklärung oder ein Präsenzangebot besser passt — sage ich das früh und deutlich.
Methoden
Verhaltenstherapie ist kein starres Programm. Welche dieser Bausteine zum Einsatz kommen, ergibt sich aus Ihrer Fallkonzeption — und wir besprechen es, statt dass ich es einfach festlege.
Die Grundlage meiner Arbeit und das Verfahren, für das ich die Fachkunde habe. Wir schauen darauf, wie Gedanken, Gefühle und Verhalten zusammenhängen — und wo sich dieser Kreislauf verändern lässt.
Nicht jedes unangenehme Gefühl lässt sich wegarbeiten. ACT hilft dabei, Belastendes auszuhalten, ohne dass es das Steuer übernimmt, und das eigene Handeln an dem auszurichten, was einem wirklich wichtig ist.
Konkrete Fertigkeiten für Situationen, in denen Anspannung oder Gefühle zu stark werden — nützlich weit über den ursprünglichen Anwendungsbereich hinaus.
Übungen, die helfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und den Körper herunterzufahren. Bei Schlafproblemen und Angst gehört das zum Handwerkszeug, nicht zum Beiwerk.
Woran erkenne ich meine Frühwarnzeichen, und was hilft mir zuverlässig? Für viele ist das der Baustein, der über Rückfälle entscheidet.
Wer lange mit Angst oder schlechtem Schlaf lebt, verliert oft das Zutrauen in sich. Daran arbeiten wir mit, wenn es zum Anliegen gehört — mit praktischen Übungen wie Stuhldialogen.
Ob die Zusammenarbeit passt, lässt sich am besten im Gespräch klären — unverbindlich und kostenfrei.
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